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Deutsch Normal Maß Beuten

Deutsch Normal Maß Beuten

Deutsch Normal Maß Beuten – passend zu unserem kompatiblen System.

(Auf dem Bild ist die fast baugleiche Magazinbeute jedoch mit Zanderzargen und den Waben im Kaltbau dargestellt)

Zander

 

Weitere Beschreibung unserer Deutsch-Normal-Maß-Beuten aus Holz.

Wir stellen in solider Tischlerarbeit moderne DNM Beuten als Magazinbeuten innerhalb unseres kompatiblen Systems her.
Für alle Beutenteile setzen wir für Lebensmittel zugelassenen P3 Leim ein.

Alle Zargen unserer DNM Beuten werden bei uns aus dem, für den Beutenbau wertvollstem Weymouthskiefernholz hergestellt. Die Außenmaße für alle Beutenteile, wie auch der Zargen betragen 520 x 420 mm. Weiterhin haben Sie bei diesem Beutensystem die Auswahl zwischen vier verschiedenen Zargenhöhen. Beginnend bei Deutsch-Normal-Maß 1½ Zargenhöhe = 344 mm Art. Nr. 04552 , über normale 230 mm hohe Zargen Art. Nr.04541, Deutsch-Normal-Maß-Zargen 2/3 = 166 mm hoch Art. Nr.04571 bis zu DNM-Halbzargen = 117 mm hoch Art.Nr.04555.

Durch dieses Zargenangebot können Sie mit diesem System sehr unterschiedliche Betriebswesen anwenden.

Neben einer Betriebsweise mit normal = 230 mm hohen Zargen (voll Honig ca. 30 kg) bietet sich zum Beispiel auch eine Dadant Betriebsweise mit 1 ½ hohen Zargen und im Honigraum 2/3 hohe = 166 mm hohe Zargen (voll Honig ca. 23,5 kg) oder 117 mm hohen Halbzargen voll Honig ca. 13.5 kg) an.

 (Nur zur Information, weil ich es nicht besser wusste und so beraten wurde, hatte ich selbst 1990 als Erwerbsimker einmal ca. 1600 Stück 230 mm hohe Deutsch normal Maß Zargen.)

Ich vertrete jetzt die Meinung, dass für Ihre Imkerei, Ihre persönliche Gesundheit, ein gesunder Rücken, wichtiger als das verwendete Beuten und Betriebsystem sind. Mein Ziel ist es, bis ins hohe Alter gern und ohne Sorge vor Rückenbeschwerden oder zu schweren und verkitteten Zargen, zu den Bienen zu gehen. Bitte prüfen Sie, ob dies für sie nicht auch zutrifft. Das bedeutet, Ihre Beuten sollen sowohl Ihren biologischen Gegebenheiten, wie auch der wissenschaftlich fundierten Biologie der Bienen entsprechen. Wir haben im Geschäft über 60 000 Imkerinnen und Imker. Fast jede/er betreut seine Bienen etwas anders. Das entscheidende ist, dass Sie Ihre Bienen richtig gegen Krankheiten, insbesondere die Varroamilbe behandeln und geeignet und ausreichend füttern. Wenn Ihnen dies gelingt, dann werden Sie erfolgreich Imkern!

Wenn Sie dann auch noch wissenschaftlich fundierten Erkenntnisse über die Biologie der Bienen bei Ihrer Tätigkeit als Imker beachten, dann Imkern Sie schon in der Spitzenklasse mit.

Ganz so einfach wie hier in wenigen Sätzen dargestellt ist es aber real nicht.

Bienen passen sich den gegebenen Bedingungen so gut wie möglich an und müssen dies auch mehr oder weniger. Egal ob sie eine vielleicht sehr gut isolierte Wasserdampf unurchlässige Tropfsteinhöhle oder eine aus 19 mm Brettern hergestellte US Dadant Beute mit offenem Gitterboden nutzen. Das Volk wird mit beiden Behausungen zurecht kommen und das von den Alpen bis zur Nordsee.

Es ist für Sie nicht entscheidend ob Sie pro Bienenvolk 500 g mehr oder weniger Honig ernten (eine minimale Ernte von 20 kg Honig pro Bienenvolk will auch verbraucht sein). Wichtig aber ist, sie sollten Ihren Honig bis auf wenige Ausnahmen mit einem Wassergehalt von unter 18% ernten, so dass er ohne Nachbehandlung verkaufsfähig ist. Hier hat das verwendete Beuten und Betriebsystem einen großen Einfluss. DNM Beuten schneiden hier in der Regel gut ab.

Als weiteren wichtigen Gesichtspunkt sollten Sie die Biologie der Bienen beim Imkern beachten und Quälerei vermeiden. Hierzu gibt es aber sehr unterschiedliche Standpunkte.

Durch die kurzen Ohren und die genormte Rahmenform haben Deutsch-Normal-Maß-Beuten zu den anderen moderneren in diesem kompatiblen System angebotenen Bienenbeuten einen Nachteil in der Effizienz der Bearbeitung. Dies ist ein kleiner Mangel, wenn man mit diesem System arbeitet aber auch ein wichtiger Grund als Neuimker z.B. nicht mit Normalmaß zu beginnen, weil es aus meiner Sicht nicht normal ist. Aber das ist Ansichtssache ähnlich wie beim Autokauf!

Jede Betriebsweise hat ihre eigenen Vor- und Nachteile. Die Zargen unserer Deutsch-Normal-Maß-Beuten sind falzlos, mit Verrutschsicherung und vereinen so die Vorteile von Magazinbeuten mit und ohne Falz. Durch die Griffleisten an den Stirnseiten, die gleichzeitig auch der Stabilisierung dienen, sind unsere Deutsch-Normal-Maß-Zargen besonders gut zu fassen. In Stabilität, Ausstattung und Ausrüstung gehören sie zu den Besten auf dem Weltmarkt.
Diese Deutsch-Normal-Maß-Beute ist gemeinsam mit Zanderbeuten nach Dr. Liebig, für 10 Waben aus Holz Bestandteil unseres kompatiblen Systems an Magazinbeuten. Das bedeutet, alle Beutenteile außer den zu den Zargen gehörenden unterschiedlichen Rähmchen passen zusammen z.B. Böden, Bienenfluchten, Fütterer, Dächer usw.

Beschreibung der einzelnen Teile unserer Deutsch-Normal-Maß-Beuten: 

Alle Beutenteile werden von uns ungestrichen angeboten, nur die Fütterer werden innen garantiert wasserdicht und lebensmittelecht versiegelt. 

1. Die Unterböden 

Für dieses System haben wir einen flachen und einen hohen Unterboden im Angebot.
Beide haben den gleichen Preis.

1.1 Flacher Unterboden mit Edelstahldrahtgitter, Maschenweite 2,3 mm und Querstabilisatoren 

  • Bei diesem Unterboden sind eine Varroaschublade und ein Fluglochkeil (mit zwei verschieden großen Öffnungen) im Preis inbegriffen. Die Öffnungen des Fluglochkeils sind so gewählt, dass sich bei Einsatz des kleinen, seitlich gelegenen Flugloches Ableger z.B. besser gegen Wespen und Räuberei schützen können. Im Sommer brauchen normale gesunde Völker keinen Fluglochkeil. Spätestens mit Beginn der Wintereinfütterung sollte der Fluglochkeil jedoch zur besseren Verteidigung der Völker zum Einsatz kommen. Besser rechzeitig als verspätet.
  • Im Herbst werden die Völker durch das niedrigere mittige Winterflugloch bei der Abwehr von Räuberei unterstützt und im Winter können keine Feldmäuse (da Höhe nur 7,5 mm) hinein.

Dieser moderne, robuste und stabile Boden ist für die Hobbyimkerei ebenso wie für die Profi-Imkerei, sowie für Wanderimkereinen geeignet (von mir empfohlen).
Die weiße Plastikschublade kann so eingeschoben werden, dass sie den Boden abdichtet. Wenn z. B. mit Ameisensäure behandelt wird, ist dies wichtig, damit eine entsprechende Konzentration in der Stockluft gehalten wird. Andererseits ist es auch möglich, die Schublade mit den Holzleisten nach unten einzuschieben. Dann kommt durch die etwa 18 mm hohe und 360 mm breite Öffnung von hinten ausreichend Luft durch das unten installierte Varroagitter. Bei der Belüftung der Beute gibt es so keinen großen Unterschied bei Einsatz der Schublade mit den Abdichtleisten nach unten im Verhältnis zu entnommener Schublade. Es kann aber bei so eingeschobener Schublade der Milbenfall und Fall von Gemüll sehr gut beobachtet werden. Wenn Bienenflügel und Bienenbeine auf der Schublade liegen, dann ist dies ein Zeichen von Räuberei z.B. durch Bienen oder Wespen. Dann sollte das Flugloch verkleinert werden (je nach Bedarf bis auf minimal Platz für eine Biene) und es ist eine wiederholte Nachkontrolle zu empfehlen. Im Herbst und Winter kann so auch der Totenfall von Varroamilben auf Eingeschobener Schublade mit den Abdichtleisten nach unten sehr gut beobachtet werden.
Vor allem im Herbst aber auch im Frühjahr sollten die Völker nach meiner Erfahrung über offenem oder von unten belüftetem Boden geführt werden. Die Bienen können sich so an das Wettergeschehen und die Naturgegebenheiten besser anpassen. Sie fühlen Kälteeinbrüche und Frost deutlich und gehen im Spätherbst nach den ersten Frösten rechtzeitig aus der Brut. Anfang Dezember kann dann mittels Träufelmethode (in der Regel brutfrei) nochmals gegen Milben (Restentmilbung) behandelt werden.
Der Boden besitzt vorn Einhängeösen für unser in der Höhe anpassbares Anflugbrett.

Der Nutzen unseres großen bis zum Boden reichenden Anflugbrettes wurde erprobt und ist erwiesen.

1.2. Der hohe Unterboden 

  • Bei diesem Unterboden ist eine Varroaschublade und ein Fluglochkeil mit zwei verschieden großen Öffnungen, feldmausdicht, ca. 7,5 mm Eingangshöhe, ebenfalls mit im Preis inbegriffen.
  • Als Varroagitter wird blaues mäusebissfestes und ameisensäurefestes Spezial-Plastikgewebe verwendet. Die Maschenweite wurde mit 2,3 mm so gewählt, dass Varroamilben gut durchfallen können.
  • Der Boden ist anders als der oben angeführte flache Unterboden gefertigt, ohne Quertraversen und ohne Einhängemöglichkeit für ein Anflugbrett.
  • Der Freiraum zwischen Varroagitter und Rähmchenunterleiste beträgt 60 mm. Bei diesem Boden ist es nicht sinnvoll mit einem Trennschied zu arbeiten und es kommt regelmäßig zu Drohnen- und Wildbau unter den Rähmchen. Dieses Problem wäre zwar durch eine Bausperre zu lösen, aber bei einer voll funktionsfähigen Bausperre wird der Milbenfall stark durch das Varroagitter behindert.
  • Wir empfehlen, die Schublade nur kurzzeitig zur Ameisensäure Behandlung und Varroakontrolle einzusetzen. Vor allem im Herbst sollten die Völker nach meiner Erfahrung über offenem Boden geführt werden. Sie fühlen so die ersten Fröste deutlicher, gehen früher aus der Brut und können Ende November, Anfang Dezember (brutfrei) mittels Träufelmethode Varroa behandelt werden. Der Boden ist sowohl für die Stand- wie auch für die Wanderimkerei geeignet.

2. Die Zargen 

  • sind aus Weymutskiefernholz hergestellt, die Bretter stammen in der Regel von Bäumen aus deutschen Wäldern in unserer Umgebung
  • sie sind mit lebensmittel zugelassenem Bindan B3–Leim verleimt und über Nut und Feder mit 5 mm x 60 mm Schrauben verbunden
  • das System verbindet die Vorteile von falzlosen Zargen (Beuten) mit solchen die eine Falz haben.
  • durch die unten installierte Verrutschsicherung lassen sie sich ebenso gut wie Beuten mit Falz transportieren oder stapeln.
  • in Handhabung, Stabilität und Konstruktion gehören sie zu den Besten auf dem Weltmarkt
  • sie sind mit handlichen Griffleisten ausgestattet und die Rähmchen liegen auf nicht rostenden, mit Edelstahlschrauben befestigten Metallschienen. Anmerkung: Die Metallschienen sind bei diesen DNM Zargen auch nur für DNM- Rähmchen angebracht. Beim Einsatz von Zanderrähmchen in den DNM Zargen liegen diese auf Holz. 

2.1. Flachzargen 

Natürlich haben wir für dieses Beutensystem auch Euroflachzargen 166 mm hoch und Halbzargen 117 mm hoch. Sie ernten damit nicht mehr aber bestimmt auch nicht weniger Honig. Ihre Frau wird Sie beim Einsatz von Flachzargen vielleicht lieber bei der Arbeit unterstützen und die Arbeit ist leichter, ermüdungsfreier und weniger anstrengend für Ihren Rücken. Ich selbst empfehle 166 mm hohe Flachzargen aus Weymoutskiefernholz als Honigräume. Insbesondere für Erwerbsimkereien, Imkereien von Senioren und für von Frauen betriebene Imkereien erleichtern Euroflach- oder DNM Halbzargen die Arbeit wesentlich. 

2.2. 1 ½ = 344 mm hohe DNM Brutraumzargen
Ein Teil unserer Kunden bevorzugt 337 mm hohe Brutraumzargen. Man kann damit wie mit Dadant arbeiten – z.B. den Brutraum mit Trennschieden einengen, siehe Beschreibung unserer Dadantbeute. 

3. Trennschiede
Unsere Trennschiede haben die gleichen Außenmaße wie unsere Brutwaben (die Bienen müssen an allen Seiten herumlaufen können). Trennschiede sind nicht für hohe Böden geeignet, weil die Bienen hier im hohen Boden Wildbau anbringen und so das Einengen unwirksam werden lassen können. 

Erklärung der Anwendung unserer Trennschiede
Siehe Arbeit mit flachem Unterboden und Trennschied am Ende dieser Beschreibung. 

4. Absperrgitter 

  • aus Stahldraht, in Holz gefasst
  • liegen ca. 7 mm über den Rähmchen (Dadurch können die Bienen besser hochsteigen, die Verteilung des Königinnenduftstoffes wird weniger behindert und die Bienen nehmen die Honigräume besser an.) 

5. Das Bienenfluchtschied 

  • es stehen drei verschiedene Systeme von Bienenfluchteinsätzen zur Auswahl
  • ein System nach "Lega" bei unseren Versuchen mit leichten Vorteilen
  • ein System aus Plastikgitter französischer Herkunft und
  • eine große Rundbienenflucht mit 8 Ausgangskanälen
  • sie unterscheiden sich in Größe und Preis
  • (nach meiner Erfahrung sind die ersten beiden ähnlich gut in ihrer Funktion)
  • die Honigernte können Sie sich durch den Einsatz von Bienenfluchtschieden wesentlich erleichtern. Diese stellen eine der größten Arbeitserleichterungen in der Imkerei überhaupt dar. 

Erklärung zur Anwendung unserer Bienenfluchten 

Bienenfluchten setzt man unter Zargen mit zu schleudernden Honigwaben ein, diese Honigräume dürfen keine Brutwaben enthalten und die Völker müssen weiselrichtig sein.
Man sollte darauf achten, dass den Bienen dann in den Zargen unter dem Bienenfluchtschied, auch genügend Raum zur Verfügung steht. Nach dem Einsetzten der Bienenfluchtschiede verlassen die Bienen innerhalb von Stunden bis zu einem Tag fast vollständig die darüber liegenden Honigräume und können oder finden nicht wieder zurück. Damit entfallen das Abkehren oder Abblasen der Waben weitestgehend und die dabei auftretenden vielfältigen Verletzungen von Bienen. Außerdem wird die beim Abkehren oft aufkommende Räuberei vermieden. 

6. Der Innendeckel 

  • ist trogförmig und Wasserdampfdurchlässig, die offene Seite des Troges muss nach oben zeigen und kann zum Einlegen einer Wärmedämmung genutzt werden, z. B. unsere Wasserdampf durchlässige Filzmatte Art. Nr. 06230

Nach meiner Erfahrung sollten die Bienen vom Herbst nach der Verdecklung des Winterfutters bis zum Reinigungsflug im Frühjahr möglichst kühl sitzen. Nach dem Reinigungsflug kann die Benutzung einer Wärme dämmenden und wasserdampfdurchlässigen Filzmatte oder von anderem sicher Wasserdampf durchlässigem Isolationsmaterial nützlich sein. 

7. Zwischenboden mit Edelstahldrahtgewebe und Wandergitter in einem 

  • unsere Zwischenböden sind oben über dem Edelstahlgewebe mit einem Flugloch versehen
  • eignen sich zum Vereinigen von Völkern
  • eignen sich zur Zwischenablegerbildung über einem Volk, zur Schwarmverhinderung und zur Ablegerbildung über einem Volk
  • sind notfalls auch kurzzeitig als Unterboden für einen Ableger nutzbar 

Ich selbst empfehle die Benutzung von Zwischenböden, weil diese sehr vielseitig eingesetzt werden können. Ich selbst nehme sie auch gern zum Beispiel beim Transport von Zargen mit Honigwaben zur Abdeckung und vieles mehr. Zum Wandern sind sie bei Verwendung unserer Böden meist gar nicht erforderlich, außer es erfolgen Fernwanderungen bei sehr hohen Temperaturen. 

8. Die Fütterer 

Wir haben zurzeit verschiedene Fütterer und Futtertaschen im Angebot.
Die meisten funktionieren ähnlich dem System des Adamfütterers (nach Bruder Adam) mit einem Aufstieg, der auch zum Füttern von Ablegern geeignet ist. 

8.1. Futterzarge aus Holz - von Profis bevorzugt 

  • spezial behandelt
  • aus Holz, seit ca.15 Jahren bewährt, garantiert wasserdicht und Lebensmittel zugelassen
  • Fassungsvermögen von ca. 9 kg Futtersirup, auch zum Füttern von Futterteig geeignet
  • System Adamfütterer, Aufstieg auch für Ableger geeignet, deshalb etwas seitlich, sie wird aus meiner Sicht allen Anforderungen gerecht 

8.2. Die anderen einsetzbaren Fütterer 

  • aus Plastik
  • Fassungsvermögen von 1,5 bis 6 Liter
  • Plastik Futtertaschen 35 mm breit

9. Die Blechdächer 

  • aus stabilen verzinktem Stahlblech oder Edelstahlblech
  • ca. 12 cm hoch
  • sie sind nach oben leicht konisch ausgerichtet und so auch als Turm stapelbar, wenn 25 mm starke Distanzhölzer oder unser Anflugbrett zwischen die einzelnen Dächer gelegt werden
  • so mit Distanzelementen gestapelt sind sie gut zum Wandern und für den Transport geeignet
  • dadurch, dass sie nach unten schräg von den Zargen abstehen, werden diese bei leichtem Regen nicht nass
  • beim Honigzargentransport eignen sie sich auch bedingt als Auffangbecken für herabtropfenden Honig
  • ich benutze sie oft verkehrt herum auf eine Karre oder den Boden gelegt, als Unterlage für von den Beuten abgenommene Zargen bei der Bearbeitung der Bienen.

Wichtig ist:
- die Dächer müssen beim Einsatz auf den Beuten unterbelüftet sein (D. h., auf dem Element unter dem Dach, z. B. dem Innendeckel, sollten an den Ecken nach oben zeigend vier Abstandshalter in der Höhe von ca. 7,5 mm (Art. Nr. 03215-A) angebracht werden. Diese können die von uns am Blechdach innen angebrachten Abstandshaltungen ersetzen, weil diese nur zum Transport bis zum Kunden vorgesehen sind.) 

Dies hat folgende Vorteile: 

  • an den Dächern kann sich innen kein Schwitzwasser bilden
  • im Sommer wird es unter den Dächern nicht zu heiß
  • es hält sich kein Ungeziefer unter den Dächern auf , z.B. Feldmäuse
  • Bienen, die sich während der Bearbeitung dort absetzen, können von selbst entweichen

Zusammenfassung:

Das Beutensystem ist anpassungsfähig, vielseitig und auf das modernste ausgestattet. Es kann vom Gebirge bis zur See unter allen klimatischen Bedingungen in Deutschland eingesetzt werden und ist auch für alle bei uns gehaltenen Bienen geeignet. 

Zum Abschluss noch einige Hinweise zu meinen Erfahrungen mit der Arbeit von flachen Böden und Trennschieden. 

In flachen Unterböden erfolgt in der Regel kein Wildbau und in Ihnen werden dann natürlich auch keine Weiselzellen angesetzt.
Bei der Bildung von Ablegern in normalen Zargen kommt es nicht zu Wildbau, wenn Sie hinter die Waben, zur unbesetzten Seite der Zarge hin ein Trennschied geben.

In Beuten mit flachen Böden kann man den Brutraum unter einem Absperrgitter mit einem Trennschied einengen und die Brutflächen so begrenzen, dass Trachten, vor allem Frühtrachten, besser genutzt werden können. Durch gezieltes zugeben von Mittelwänden und Leerwaben kann man die Brut steuern (z. B. bei Bedarf leicht bremsen) und eine ständig aufsteigende Brutentwicklung bis zur Sommersonnenwende erreichen. 

Dies ist ein Weg, um das Schwärmen der Bienenvölker einzuschränken . Bei richtiger Steuerung der Brut mittels Trennschied erreiche ich, dass die Königin vor allem im Frühjahr, etwa zu Beginn der Rapstracht, nicht zuviel und damit vollwertige Eier legt. Bei richtiger Anwendung sind dann auch für alle schlüpfenden Maden genügend Pflegebienen vorhanden und es können optimal ernährte, sehr leistungsfähige und langlebige Bienen aufwachsen.
Die auf solche Art gesteuerten Völker haben unter meinen Verhältnissen während der Haupttracht eine höhere oder gleiche Anzahl, sowie wesentlich leistungsfähigere Bienen, als Völker die zum Brüten das gesamte Jahr einen Doppelraum zur Verfügung haben.
Ich ernte von solchen Völkern im Durchschnitt ca. eine Zarge mehr Honig.
Spätestens ab der Sommersonnenwende bis zum Beginn der Frühtracht brauchen die Völker aber, nach meiner Erfahrung, unbedingt einen etwa so großen Brutraum wie etwa zwei Zanderzargen und zwar dann ohne Begrenzung durch Trennschied oder Absperrgitter. Ein guter Polleneintrag im Herbst und ein reichlicher Vorrat an Winterfutter sind neben einer wirksamen Varroabehandlung die Grundlage für einen optimalen Start in die Tracht des nächsten Jahres. Aber dann nach Trachtbeginn wieder mit Trennschied. 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg, probieren Sie es doch einfach mal aus. 

Ihr Team von der Imkereibedarf-Bienenweber GmbH